<iframe src=”https://player.vimeo.com/video/1149599852?badge=0&autopause=0&player_id=0&app_id=58479″ frameborder=”0″ allow=”autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media title=”Bitcoin für die Zivilgesellschaft”>
Excerpt
Anita erklärt, warum Bitcoin ein wichtiges Werkzeug für die Zivilgesellschaft ist. Sie teilt ihre Erfahrungen aus Afrika und zeige, wie Bitcoin Menschen dabei hilft, Inflation, Zensur und finanzielle Ausgrenzung zu überwinden. Außerdem spricht sie darüber, warum finanzielle Privatsphäre und Selbstbestimmung für eine funktionierende Gesellschaft so wichtig sind.
Transcript
Ja, mein Thema ist Bitcoin für die Zivilgesellschaft. Das bin ich, Jena 2020, auf meiner ersten Reise nach Zimababwe. Damals war ich bereits seit zwei bis drei Jahren im Bereich Bitcoin tätig, als Bitcoin-Ausbilderin, habe ein Buch über Bitcoin geschrieben. Und nach dieser Reise habe ich dann Bitcoin for Fairness gegründet. Das ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Bitcoin-Bildung im globalen Süden zu verbreiten und zu teilen. Weil ich finde, dass es besonders dort notwendig und wichtig ist, dass es dieses Tool für die Menschen dort gibt und dass sie es nützen können. In den letzten fünf Jahren haben wir in zehn afrikanischen Ländern unseren Fußabdruck hinterlassen. Einerseits wirklich vor Ort. Wir waren in sieben Ländern. Wir haben dort viele Initiativen unterstützt und mitgegründet. Man kann sich das so vorstellen, dass wir in einem Land dann Vorträge organisieren. Wir initiieren Community-Meetups, Vereine und Communities, die sich dann selbst weiter mit dem Thema beschäftigen und das weiterführen. Und wir sehen auch noch aus, weil sie werden, wenn wir nicht dort sind, vor Ort unterstützen. Wir besuchen sogenannte Circular-Economies. Das sind meistens noch kleine Orte, wo Leute Bitcoin verdienen. Und diese dann auch in ihren Shops, in den Suburbs ausgeben. Wir unterstützen die lokalen Initiativen mit Infrastruktur, mit Workshops und ein wichtiger Teil ist auch, in die lokalen Medien zu gehen und über Bitcoin aufzuklären. Vor zwei Jahren haben wir eine Online-Learning-Plattform, die heißt Crack the Orange. Da gibt es einerseits Kurse für Jedermann, jede Frau, aber der Schwerpunkt ist auf Scholarships. Scholarships für angehende Bitcoin-Experten und Expertinnen und für Community-Gründer in afrikanischen Ländern. Ein Jahr lang begleitet sind in diesem Lernprogramm mit Live Calls. Wir haben eine offene Wissens-Datenbank mit vielen Videos zum Thema. Wir haben derzeit 94 Studenten und Studentinnen in den Programm und bisher 101 Absolventen in diesen vielen verschiedenen afrikanischen Ländern. Die Hoffnung ist natürlich, und das trägt auch teilweise schon die ersten Früchte, dass diese Leute in ihren Ländern dann ihre eigene Bildungsinitiative gründen und ihre Familien und die Umgebung und ihre Community unterstützen dabei, über Bitcoin zu erfahren. Mein Thema is Bitcoin und die Zivilgesellschaft. Was hat uns jetzt ein miteinander zu tun? Die Zivilgesellschaft, eine gesunde, funktionierende Zivilgesellschaft, das Kennzeichen einer funktionieren Demokratie. In der Zivilgesellschaft sind die Bürger und Bürgerinnen aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft beteiligt. Und zwar unabhängig von Staat und Markt und das ist wichtig. Als ob es keine Stimme der Minderheiten sein, der regionalisierten, die Zivilgesellschaft kann Probleme früher erkennen, als Institutionen, und sie ist auch wichtig für die soziale Bindung und für die Gemeinschaft in der Bevölkerung, vor allem dieser immer stärkeren individualisierten Gesellschaft, die wir haben. Eine starke Zivilgesellschaft braucht aber auch Voraussetzungen. Sie funktioniert nicht ohne einen rechtlichen und politischen Rahmen, der sie sichert und gestalten lässt. Man braucht natürlich finanzielle Unabhängigkeit und Ressourcen, Menschen, die gebildet sind, die kritisches Bewusstsein haben und eine Kommunikationsinfrastruktur vorfinden, die sie frei kommuniziert lässt, Ideen austauschen lässt und ganz besonders braucht sie Schutz vor Repression. Und das ist in vielen afrikanischen Ländern einfach nicht gegeben. Ich spreche jetzt meistens über Zimabwe, weil ich dort die meiste Zeit verbracht habe. Und dort gibt es ganz stark, ganz deutliche politische Repression, vor allem die Opposition. Die hat eigentlich null ein Chance im diesem Land, weil kaum sind Wahlen werden Aktivisten, Aktivistinnen oder Parteimitglieder verschleppt, geschlagen, töten, die tauchen nie wieder auf. Und bei den letzten Wahlen, Gelb ist die Farbe der Oppositionspartei, also hat die Regierung die Farbe gelb verboten. Man durfte keine gelbe Kleidung mehr tragen. Sind natürlich auch politische Machtkämpfe. Der Herr Winks ist Neville Mutsvangwa, der ist der Sohn eines Ministers. Und ich erwähne den deshalb, weil den haben wir einmal getroffen, weil wir sind vor Ort immer auf der Suche nach Geldwechselern. Weil, ja, man kann Bitcoin empfangen, aber zum Zahlen braucht man doch meistens US-Dollar. Also braucht man auch Leute vor Ort, die das tauschen. Wir haben uns dann erkundigt über ihn und ein Vertrauter hat uns gesagt, das ist der Sohn dieses Ministers. Wo der Regierung, woraufhin wir natürlich den Kontakt abgebrochen haben und letztes Jahr ist er verhaftet worden, weil er nämlich in einer Machtkampf seines Vaters, mit dem Präsidenten, geraten ist. Und dann wurde er verhaftet, ja. Es gibt ganz starke finanzielle Unterdrückungen. Es gibt auf alle möglichen Zahlungen, Zahlungslimits, also sie können pro Woche vielleicht 200 Dollar vom Konto abheben. Im Moment ist es so, dass zum Beispiel selbst Schulen und Spitäler nur 9.500 Dollar im Monat vom Konto abheben dürfen. Und leider ist Zimbabwe vom Jahr zu Jahr immer wieder Weltmeister in Sachen Inflation. Und gut, jetzt steht hier 736% Inflation. Was heißt denn das ist eigentlich? Man kann sich das nicht wirklich vorstellen. Man kennt ja, diese Banknoten, die werden immer wieder hergezeigt, dass sie Superinflation, aber das heißt denn das jetzt wirklich? Wir sind im September 2022 durch Harare, die Hauptstadt von Zimabwe, gefahren und haben diesen Mann gesehen und diesen Paketen in der Hand festgestellt, da sind Geldscheine drin. Und der hat wahrscheinlich nur ein paar Packungen dieses Brots gekauft. Das isst jeder, jeder ernährt sich quasi von dem. Es kostet einen Dollar, sind in den letzten Jahren immer kleiner geworden. Und ein Brot kostete im Jahr 2019 1 Zimabwe Dollar. Das Jahr drauf, 28 Simabwe Dollar. Dann 105, dann 200. Das war das Jahr, wo wir den Herrn mit dem Sack gesehen haben. Im Jahr 2023 kostet ein Brot dann 4.000 Simabwe Dollar. Um Anfang 2024, 12.000, um im April dann 35.000 Simabwe Dollar zu kosten. Das ist natürlich, das sind, das sind so mal, gibt’s dort keine Gehälter. Ich glaube 95% der Bevölkerung oder 90, leben von der Hand in den Mund. Die verkaufen irgendwas auf der Straße, von dem leben sie. Also von einer Inflationsanpassung der Gehälter kann man natürlich überhaupt nicht sprechen. Und was macht die Regierung dann? Sie führt eine neue Währung ein. Die neue Währung heißt ZIG Zimabwe Gold. Und ist angeblich vom Gold gedeckt. Letztes Jahr war ich in Zimabwe, ich hab einmal so einen Geldschein gesehen. Und da wurde mehr oder weniger herumgereicht, bitte, schau dir das an, so schaut der aus. Weil niemand dieses Geld verwendet. Die Leute wollen das nicht. Die wissen ganz genau, das sieht besser fahren, wenn sie jetzt die US-Dollar verwenden. Wir dürfen aber nicht vergessen, so was wie eine Hyperinflation, hat es bei uns auch gegeben, und erst vor 100 Jahren. Und das ist halt ein, Zimbabwe ist für mich so richtig das schlechteste Aushängebeispiel für unser Geldsystem, unser derzeitiges. Wo es einfach Geldmengeninflation geben kann, weil sie vom Menschen gesteuert wird. Bei Bitcoin kann es das nicht geben. Es gibt keine Geldmengeninflation, weil es maximal 21 Millionen bitcoin geben wird. Und diese Geldschlöpfung ist fixiert, das steht im Code von Bitcoin. Im Jahr 2140 sind dann alle 21 Millionen bitcoin im Umlauf. Und was wir hier sehen können haben wir schon 95 Prozent davon, 19.9 Millionen bitcoin sind bereits in Verwendung. Weil wir von den Ressourcen der Zivilgesellschaft besprochen haben. In Zimbabwe herrscht ein täglicher Überlebenskampf. Vereine oder Organisationen, die sich für hemeinnützige Zwecke oder auch gegen die Diktatur organisieren, haben minimalste Mitteln. Sie überleben nur durch internationale Finanzierung. Das Problem dabei ist aber, dass diese Finanzflüsse sehr, sehr schwierig sind. Einerseits gibt es in Zimbabwe Divisenkontrolle und andererseits werden diese Organisationen gezielt überwacht. Das sitzen Leute aus der Politbürokratie, Kollaborateure , die alles weiter erzählen. Das heißt, durch diese gezielte Überwachung können sie natürlich dann auch einfach Bankkonten sperren. Verwandte bekommen Geld aus dem Ausland, das gefällt der Regierung nicht. Also wird das Bankkonto gesperrt und das war es dann. Das ist zum Beispiel auch passiert in den Jahr 2020 bei den N-SARS-Protesten in Nigeria. Da hat die Female Coalition Nigeria, die haben eine spendende Aktion gestartet. Mit dem Geld, das auf ihrem Bankkonto eingelangt ist, haben sie die Demonstrationen unterstützt mit Essen, Trinken, was auch immer man braucht. Die Nationalbank hat bald in ihrer Bank verboten, dass sie dieses Konto weiter benutzen und hat das Konto sperren lassen. Woraufhin die jungen Damen sich an Bitcoin erinnert haben, einen BTCPay-Server heißt das, aufgesetzt haben, dass es eine Webseite mit der man Bitcoin empfangen kann, diese Software ist gratis und kann jeder verwendet und konnten wieder die Demonstrationen unterstützen und haben, glaube ich, einige 100.000 Dollar gespendet bekommen. Und das ist das Wichtige bei Bitcoin. Einerseits die Zensurresistenz und andererseits, dass es finanzielle Privatsphäre gibt. Wenn ich jetzt den digitalen Euro oder Dollar oder was so viel mehr habe oder ein Online-Banking, das ich verwalte, verwende, dann habe ich einfach eine zentrale Kontrolle. Ich könnte gegen Polizeigewalt in Nigeria oder hier in Österreich, wenn eine Regierung kommt, die meine Anliegen nicht unterstützt und vielleicht Leute, die das Anliegen unterstützt, verfolgen mich, dann findet man sehr schnell heraus, wohin ich mein Geld gespendet habe. Das heißt, Geld, wo ich das hinsende, ist quasi die Äußerung meiner Meinung. Und da ich das mit Bitcoin tun kann, da mein Namen nicht verknüpft ist mit Bitcoin, und weil ich zum Beispiel über das Lightning-Netzwerk viel höhere Privatsphäre noch habe, kann ich das mit Bitcoin machen. Solange ich Bitcoin nicht auf einer Börse kaufe, wie bei Bitpanda. Wenn Sie bei Bitpanda haben bitcoin haben oder bei Kraken oder Coinbase, dann ist das nicht ihr Geld, das ist ein Bankkonto. Das ist ein wichtiger Unterschied. Bitcoin ist Eigentum, das ist wie eine digitale Banknote. Sie brauchen kein Bankkonto, keine Registrierung, das gibt keine zentrale Kontrolle und deshalb auch keine Zensur. Das trifft aber nur zu, wenn Sie 12 Wörter, 12 bis 24 englische Wörter in einer sogenannten Self-Custodial Wallet haben, also in Selbstverwahrung. Selbstverwahrung, das ist eine Bitcoin-Wallet, da könnten wir jetzt, weiß ich nicht, 1 Million Euro drauf sein. Und das gibt Ihnen Selbstbestimmung. Sie können mit den 12 Wörtern auch ins Ausland gehen und haben ihr Geld immer mit, können Sie mit keiner Bank machen, können Sie nicht mit dem Haus machen oder sonstigen Immobilien. Warum ist es so schön, was Andreas Antonopoulos mal gesagt hat, Bitcoin ist ein Ripcord, also eine Reißleine. Weil es ist revolutionär, es ist immutable, also unveränderbar, niemand kann ihre Transaktionen verändern oder Bitcoin fälsche, ist nicht möglich, es ist öffentlich, es ist kollaborativ, es ist offen und zensurresistent, weil und auch, es ist dezentral. Und ich finde, die Charakteristik der Offenheit ist so schön und so wichtig für Bitcoin und das, was den großen Unterschied auch ausmacht, zum gängigen System, das ist inklusiv. Jeder, jede weltweit kann Bitcoin benutzen, sie brauchen keinen Ausweis dafür, sie brauchen keine Voraussetzungen, nichts, sie können arm sein, sie können reich sein, alle können Bitcoin benutzen. Und es ist zensurresistent, das heißt, es kann nicht kontrolliert, verändert oder gesteuert werden. Bitcoin ist auch neutral und das zeigt sich auch daran, dass es in Krisenzeiten mehr und mehr genutzt wird. Die Krieg oder 4.Oktober 2023, nach diesem Datum, nach den Attacken in Israel, ist die Nutzung von Kryptowährungen plötzlich nicht stiegen, weil die Leute erkannt haben, dass das das Einzige, was ich noch verwenden kann. Umgekehrt, auf der anderen Seite war es möglich, mit Bitcoin Spenden ins Gazagebiet zu schicken für Essen, für Kleidung, für Unterkünfte. Genauso im Krieg Russland-Ukraine, im ersten Jahr wurden Millionen an US-Dollar in Kryptowährungen in die Ukraine gesendet als Spenden, aber auch die russischen Milizenhandspenden in Kryptowährungen erhalten, weniger aber dennoch. Das heißt, Bitcoin ist für alle, für jede Seite und gibt uns das Recht auf Privatsphäre, was übrigens ein Menschenrecht ist, was in der Menschenrechts-Deklaration der United Nations genannt wird. Privatsphäre in der heutigen Welt, in unserer digitalen Welt, wir wissen alle, die gibt es eigentlich kaum mehr. Und es gibt auch Kryptowährungen, die sich ziemlich brutal in Afrika ausreiten oder experimentieren würde ich es hier nennen, zum Beispiel Worldcoin von Seth Altmann, Open AI, für mich einer der gefährlichsten Männer aller Zeiten. Man wird die Iris gescannt und dafür bekommen die Leute dann 40 Dollar. Reine Ausbeutung, die Leute wissen gar nicht, was hier passiert, um ehrlich zu sein. Ich wüsste es ja auch nicht, wenn ich es nicht wüsste. Und natürlich wollen die diese 40 Dollar haben, für die ist das ja wahnsinnig viel Geld. Also, ohne Privatsphäre, ganz schlimm. Jetzt sind wir natürlich alle ein bisschen überfordert mit dem, Facebook verkauft meine Daten und Twitter sowieso und ich habe aber eigentlich nichts zu viel verbergen, ist eh ok. Also, ich finde schon, dass ich in gewissen Situationen Dinge habe, die nicht, die ich nicht will, das die in der Öffentlichkeit sind. Und dazu gehört eben auch die Möglichkeit, Spenden, meine Meinung zu äußern etc. Und wenn wir als Einzelner unsere Privatsphäre aufgeben, hat die Zivilgesellschaft, haben Aktivistinnen und Menschenrechtsaktivistinnen in aller Welt keine Privatsphäre mehr. Weil dann sind sie als Einzelner quasi sichtbar in der Masse, der alles egal ist, sagen wir mal so. Man kann sie also leichter identifizieren. Das heißt, wenn wir keine Privatsphäre haben, haben wir keine Meinungsfreiheit, haben wir keine Selbstbestimmung und keine Versammlungsfreiheit. Und dann haben wir auch keine Demokratien mehr. Und wir können uns nicht erinnern, aber unsere Großeltern oder Eltern vielleicht, der Wechsel von einer Demokratie, die Repression geht schneller als man denkt. 8% der Menschheit lebt in Ländern wie du, mit einer funktionierenden Demokratie. Alle anderen leben etwa, entweder in so, naja, nicht mehr wirklich Demokratie, aber auch noch nicht wirklich autoritär. Und 55% der Menschheit lebt in wirklich autoritären Staaten. Aus das Schlimme ist, es wird schlimmer. Der Demokratieindex zeigt, dunkelblau sind sozusagen die freiesten Länder und dunkelrot sind die, wo es am schlimmsten ist, am autoritärsten. 2008 hat so ausgesehen und 2024 haben sich die blauen Summen aufgeheilt und die roten sind dunkel geworden. Es klingt unlogisch, aber wenn sie Bitcoin nutzen unterstützen Sie weltweit die Menschenrechte und tragen dazu bei, die Welt gerechter zu machen. Das ist meine Überzeugung, das ging wirklich unlogisch. Wir wollen das weitermachen. Unser Tätigkeit Bitcoin-Wissen in afrikanischen Ländern, in den Ländern, wo es meist gebraucht wird, zu teilen. 2026 werden wir in Mauritius sein. Dort halte ich eine Keynote auf der Afrika Bitcoin-Konferenz. In Jenna geht es nach Südafrika, nach Kapstadt. Dort ist die Adoption Bitcoin-Konferenz. Wo ich auch wieder eine Keynote halten. Wir werden einige der Community-Gründer und Mitglieder treffen, mit denen wir arbeiten, um das nächste Jahr zu planen. Wir gehen dann nach Zimbabwe, Zambia und Mozambique, um dort mit den Communities zu arbeiten, Vorträge zu halten und Leitering zu betreiben, mit auch unsere Studenten und Studentinnen zu treffen. Jetzt sprechen wir die ganze Zeit vom Fundraising. Wie funktioniert das eigentlich? Wie kann das aussehen? Wir haben auf unserer Webseite die selbe Software, die die Nigerian Feminist Coalition verwendet hat, nämlich BTC Pay. Das ist opensource, kostet nicht. Sie müssen auch dieser Firma, die diese Software braucht, ich weiß gar nicht, ob die eine Firma sind. Aber die Leute, die diese Software zur Verfügung stehen, bekommen auch kein Geld dafür. Das heißt, sie müssen keine Transaktionsgebühren an BTC Pay zahlen. Hier können Sie einen Betrag einfügen und wenn man den Spendenbutton drückt, kommt dann eine Bitcoin-Adresse, die ist eine von vielen aus unserer Wallet, das kennt man mit dem Handy und kann gleich Bitcoin überweisen. Und das funktioniert ganz einfach. Wenn jetzt jemand dann spenden will, kann ich Ihnen zeigen, wie es funktioniert. Noch einfacher ist eine Lightningzahlung über das Lightningnetzwerk. Das herrscht ja auch, glaube ich, immer noch der Glaube vor, dass Bitcoin wahnsinning langsam ist und da sind nur 7 Transaktionen in der Sekunde, ständen etc. Das stimmt nicht. Da hat jemand die letzten 7, 8 Jahre verschlafen. Das geht jetzt das Lightningnetzwerk, das ist eine sogenannte Layer-Two-Technologie, was hier liegt auf der Bitcoin Blockchain. Mit der kann man schnelle, kleine und sehr private Mengen, Beträge über Bitcoin senden. Ich glaube, wir machen das nachher, also muss ich es jetzt nicht herzeigen. Ja, vielen Dank und ich bin da, für Fragen.
